Foto: M. Bruckmüller

Geburtstag:
15. April 1951

Geburtsort:
Wien

Familienstand:
ledig

 

Biographie

Trixi Schuba über ...

Durch einen Zufall entdeckte Trixi Schuba 1955 ihre Leidenschaft zum Eiskunstlauf. In diesem Jahr wurden in Wien die Staatsoper und das Burgtheater wiedereröffnet. Da die an Kunst sehr interessierten Eltern keine Karten für die Wiedereröffnungen bekamen, diese aber im TV übertragen wurden, kauften sie sich kurzerhand einen Fernseher. Damals wurde aber auch eine englische Eiskunstlauf-Meisterschaft im Fernsehen übertragen.

Trixi war von dieser Übertragung so begeistert, dass sie den Eiskunstlaufsport zu ihrem erklärten Ziel machte. Neben der schulischen Ausbildung und der Tätigkeit im Holzgeschäft ihrer Mutter im 1. Wiener Gemeindebezirk, waren vor allem die Vormittage mit dem Training des von Ihr so geliebten Eiskunstlaufes ausgefüllt. Nach Jahren harten Trainings stellten sich die ersten Erfolge ein. 1967 wurde Trixi Schuba im Alter von 16 Jahren erstmals österreichische Staatsmeisterin. Diesen Titel konnte sie in Folge sechs Mal verteidigen.

Es folgten in den Jahren 1971 und 1972 die größten internationalen Erfolge für Trixi Schuba. Neben dem zweimaligen Gewinn der Europa- und Weltmeisterschaften krönte die damals 21-jährige ihre herausragende sportliche Leistung 1972 mit der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Sapporo. Damit ist sie – seit Herma Szabo 1924 – die bislang letzte Österreichische Eiskunstlauf-Olympiasiegerin in der Geschichte der Olympischen Spiele.

Nach dem Rückzug aus dem Amateursport wurde Trixi Schuba 1972 für die amerikanische Eisrevue „Ice Follies“ und in weiterer Folge für die größte Eisshow der Welt, „Holiday On Ice“ engagiert. Trixi avancierte gemeinsam mit dem tschechischen Olympiasieger Ondrei Nepela zu den gefeierten Stars der Show.

Nach ihrer sechsjährigen Eisrevue-Karriere beendete sie ihre Profilaufbahn und stieg beruflich in die Versicherungsbranche ein, in der sie heute noch erfolgreich tätig ist. Aber dennoch konnte sie nicht von ihrem Lieblingssport lassen. Neben ihrem Beruf übernahm sie von 2002 bis 2006 die Funktion der Präsidentin des Österreichischen Eislaufkunstlauf-Verbandes. Als erste weibliche Präsidentin dieses traditionellen Verbandes widmete sie sich verstärkt der heimischen Nachwuchsarbeit.

Trixi Schuba hat während ihrer aktiven Karriere den nationalen und internationalen Eiskunstlauf wie keine andere geprägt. Heute ist Trixi Schuba Vorstandsmitglied des ÖOC sowie Präsidentin des Panathlon International Club Wien. Der 1973 gegründete Club hat sich zum Ziel gesetzt, den Sport und sein positives Image für die Gesellschaft zu erhalten und zu fördern.

 
   
 
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